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12/2006 | 28.10.2006 | Sicherheit und Verteidigung

BIW kritisiert Hysterie wegen Afghanistan-Fotos

Politiker wollen von Scheitern der Militärintervention ablenken

Als völlig überzogen und zum Teil absurd hat die Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) die Reaktion von Politik und Presse auf die erstmals am Mittwoch im Boulevardblatt „Bild“ veröffentlichten Fotos deutscher Soldaten in Afghanistan bezeichnet. Auf den Bildern waren Angehörige einer Gebirgsjägereinheit zu sehen, die mit dem Schädel eines Verstorbenen posierten und obszöne Gesten machten.

Dazu Jan Timke, Vorsitzender und Sprecher des BIW: „Das Verhalten der Soldaten war zweifellos geschmacklos und zeigt erhebliche charakterliche Defizite bei den Männern, gegen die angemessen juristisch vorzugehen ist. Wer im Zusammenhang mit diesen Vorfällen allerdings von einem deutschen ‚Abu Ghraib’ spricht, schießt klar über das Ziel hinaus. Einen solchen Vergleich zu ziehen bedeutet eine Verhöhnung der Opfer, die in diesem US-Gefängnis im Irak jahrelang gequält und drangsaliert wurden.“

Mit ihren beinahe schon hysterischen Betroffenheitsbekundungen wollen die Politiker in Berlin nach Auffassung des BIW vor allem davon ablenken, daß die militärische Lage in Afghanistan für die dort stationierten Bundeswehrsoldaten immer bedrohlicher wird. Die aufständischen Taliban und das Terrornetzwerk Al Kaida haben ihre Angriffe auf die ISAF-Truppen unter Führung der NATO in den letzten Wochen und Monaten deutlich verstärkt. Die Führung der Islamisten hat eine weitere Intensivierung der Kampfhandlungen angekündigt. Ein militärischer Sieg der Alliierten am Hindukusch ist weiter entfernt denn je. Islamexperten wie der weitgereiste Journalist Peter Scholl-Latour hatten frühzeitig vor einem militärischen Engagement des Westens in Afghanistan gewarnt, weil ein solcher Krieg nicht zu gewinnen sei. Doch solche Bedenken wurden vom Tisch gewischt. Nun droht die Eskalation, die auch bei den am Hindukusch stationierten deutschen Einheiten zahlreiche Opfern fordern wird. Der Versuch, für die sich abzeichnende Entwicklung das indiskutable Verhalten einiger infantiler Bundeswehrsoldaten verantwortlich machen zu wollen, ist zum Scheitern verurteilt. Es waren die Politiker in Berlin, die deutsche Soldaten allzu leichtfertig in das Afghanistan-Abenteuer geschickt haben. Die Islamisten brauchen die obskuren Fotos der „Bild“-Zeitung nicht, um ihre militärischen Attacken gegen die verhaßten „Ungläubigen“ zu rechtfertigen.

„Der Westen sitzt in Afghanistan in der Falle. Zieht die NATO ihre Truppen ab, dürfte die demokratische gewählte Regierung Karsai keine Überlebenschance mehr haben. An ihre Stelle träten erneut die fundamentalistischen Taliban, was Al Kaida als einen großen Sieg des internationalen Terrorismus feiern könnte. Bleiben die Soldaten dagegen im Land stationiert, müssen sie sich auf einen langen und verlustreichen Krieg gegen die Aufständischen einstellen, der letztlich nicht gewonnen werden kann. In Afghanistan droht nun auch der Bundeswehr ihr erstes ‚Vietnam’“, so Jan Timke abschließend.

(Ende der Pressemitteilung)



 
 
 
 
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