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08/2006 | 18.09.2006 | Islam

BIW verurteilt islamische Reaktionen auf Papst-Vortrag

Verbale Attacken aus der Türkei sind empörend

Als ungerechtfertigt und völlig überzogen hat der Vorstand der bundesweiten Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) die Kritik der islamischen Welt am Vortrag von Papst Benedikt XVI. an der Universität zu Regensburg bezeichnet.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte den byzantini­sche Kaiser Manuel II. Palaiologos zitiert, der im Mittelalter behauptet hatte, der Prophet Mohammed habe "nur Schlechtes und Inhumanes" in die Welt gebracht. Der Pontifex machte sich diese These in seiner Rede aber nicht zu eigen, sondern nutzte sie lediglich als Aufhänger, um die Notwendigkeit des Dialoges zwischen den Religionen zu betonen. Am Ende der Ansprache des Papstes stand die klare und radikale Ablehnung jeder Gewalt aus religiösen Motiven, egal von welcher Seite.

„Diese Intention der Rede von Benedikt XVI. war für jeden Zuhörer in Regensburg erkennbar. Die inszenierte Empörung einiger islamistischer Scharfmacher gegen den Papst diente einmal mehr dem durchsichtigen Zweck, die Bevölkerung der muslimischen Staaten gegen den Westen und das Christentum aufzuhetzen. Das ist ein unerträglicher Mißbrauch von Reli­gion, der von uns verurteilt wird“, so Jan Timke, Vorsitzender und Sprecher des BIW.

Aus Sicht des BIW ist es bezeichnend, daß die lautstärksten Stimmen gegen Papst Benedikt XVI. ausgerechnet aus der Türkei kamen, einem Land also, das in die Europäische Union aufgenommen werden will. Es war der Vorsitzende des staat­lichen Religionsamtes, Ali Bardakoglu, der den Vortrag Bene­dikts als erster islamischer Würdenträger in bösartiger Weise kritisierte, obwohl er den Redetext zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht kannte. Bardakoglu betätigte sich damit als Wegbe­reiter der zum Teil gewalttätigen Papst-Proteste in der isla­mischen Welt.

Empörend sind auch die Äußerungen von Salih Kapusuz, Vize­chef der regierenden AKP und stellvertretender Fraktionsvor­sitzender seiner Partei im türkischen Parlament. Kapusuz stellte Papst Benedikt XVI. wegen seiner Regensburger Rede auf eine Stufe mit den faschistischen Diktatoren Hitler und Mussolini.

In der Diskussion um die Ansprache von Papst Benedikt XVI. hat die Türkei einmal mehr unter Beweis gestellt, daß sie für eine Mitgliedschaft in der EU nicht taugt. Anstatt in der aktu­ellen Kontroverse als Mittler zwischen Islam und Christentum zu fungieren, und die Wogen der Erregung zu glätten, hat Ankara auch noch Öl ins Feuer geschüttet. Dazu paßt es, daß sich der türkische Ministerpräsident Erdogan bis heute nicht von den Entgleisungen seines Parteifreundes Kapusuz distan­ziert hat. Im Gegenteil forderte Erdogan Papst Benedikt XVI. dazu auf, sich bei den islamischen Ländern für seine Äußerun­gen in Regensburg persönlich zu entschuldigen.

Es stellt sich aus Sicht des BIW die Frage, ob die Türkei über­haupt noch Interesse an einer Mitgliedschaft in der EU hat. Nicht nur die türkische Haltung in der aktuellen Affäre um die Papst-Rede lassen daran berechtigte Zweifel aufkommen. Auch die Rückschritte in der Menschenrechtspolitik, die Beru­fung des erklärten EU-Gegners Yasar Büyükanit zum General­stabschef der türkischen Armee und die dramatisch gesunkene Zustimmung zur EU in der Bevölkerung des kleinasiatischen Landes verdeutlichen die wachsende Distanz zu Europa.

Dazu Jan Timke: „Es ist für die Europäische Union jetzt an der Zeit, die unsäglichen Beitrittsverhandlungen mit Ankara zu beenden. Damit würde man auch dem Willen der Völker Euro­pas entsprechen, die eine EU-Mitgliedschaft der Türkei mehr­heitlich ablehnen. Die Türkei hat in der EU nichts zu suchen. Die Verantwortlichen in Brüssel müssen das endlich begreifen und daraus die Konsequenzen ziehen – je früher, desto bes­ser.“

(Ende der Pressemitteilung)



 
 
 
 
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