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28.09.2004 | Geschichte und Kultur

Sonderbriefmarke für Max Schmeling

Am 28.09.2005 wird die Boxlegende Max Schmeling 100 Jahre alt.

Schmeling hat nicht nur als Boxer in den 30er Jahren Geschichte geschrieben, sondern sich auch Zeit seines Lebens um deutschen Sport verdient gemacht. Darüber hinaus setzt sich Max Schmeling für bedürftige Menschen ein. Seine Unterstützung gilt vor allem Waisenkindern. Max Schmeling hat bereits heute testamentarisch verfügt, daß sein gesamtes Vermögen nach seinem Tode einem Verein zufließt, der sich für die belange von Waisenkindern einsetzt. Angesichts der großen sportlichen Leistungen und der Vorbildfunktion von Max Schmeling ist in Österreich bereits anläßlich des 99. Geburtstages Schmelings eine Sonderbriefmarke mit dem Konterfei des Boxweltmeisters erschienen.

In Deutschland ist eine solche längst überfällige Ehrung von Max Schmeling dagegen nicht vorgesehen. Das für die Herausgabe von Postwertzeichen zuständige Bundesfinanzministerium beruft sich dabei auf eine interne "Selbstfestlegung", wonach lebende Personen hierzulande nicht auf Briefmarken abgebildet werden dürfen. Eine dürftige Argumentation, zumal es in der bundesdeutschen Postgeschichte durchaus Beispiele für Briefmarken gibt, auf denen prominente Sportler noch zu Lebzeiten erkennbar sind. Die Marke Nr. 1958 vom 31.05.1997 etwa zeigt eine ganze Riege damaliger Spieler des Rekordmeisters FC Bayern München. Und der auf Marke Nr. 812 anläßlich der WM 1974 abgebildete deutsche Fußballer erinnert stark an den bis heute fidelen Uli Hoeneß.

Die große Lebensleistung von Max Schmeling und die Ausflüchte des Bundesfinanzministeriums sind für die BÜRGER IN WUT Anlaß, sich aktiv in die Diskussion einzuschalten. In einem Schreiben an den Bundespräsidenten und die Fraktionsvorsitzenden der im Deutschen Bundestag vertretenden Parteien bitten wir die Politiker darum, direkt beim Bundesfinanzminister zugunsten einer Sonderbriefmarke von Max Schmeling zu intervenieren.


Letzter Stand:

Am 2. Februar 2005 verstarb Max Schmeling in Hollenstedt bei Hamburg an den Folgen einer schweren Erkältung. Die offizielle Trauerfeier fand am 1. März 2005 in der Hamburger Michaelis-Kirche statt.

Am gleichen Tag gab die Österreichische Post eine Sonderbriefmarke heraus, die das Schmeling-Porträt des deutschen Malers George Grosz zeigt.
Und auch das Bundesfinanzministeriums hat nun endlich reagiert: Seit dem 8. September kann man an den Schaltern der Post eine deutsche Sonderbriefmarke mit dem Konterfei Schmelings im Wert von 0,55 € erwerben.Die Auflage des Postwertzeiches beträgt 12,5 Millionen Stück. Die Forderung des BIW nach einer philatelistischen Ehrung von Max Schmelings ist also schließlich doch noch Realität geworden.

Material zur Kampagne:

Beitrag im BIW Aktuell 13/2004 vom 17.12.2004

Österreichische Sonderbriefmarke zum 99. Geburtstag von Max Schmeling, Ausgabetag 28.09.2004

Deutsche Sonderbriefmarken mit aktiven Sportlern 1974 und 1997

Schreiben der BIW an den Bundespräsidenten vom 20.12.2004

Sonderbriefmarke der Österreichischen Post zum Tod von Max Schmeling, Ausgabetag 01.03.2005

Sonderbriefmarke der Deutschen Post AG zum 100. Geburtstag von Max Schmeling, Ausgabetag 08.09.2005
 



 
 
 
 
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