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16.08.2011 | Energiepolitik

Atomausstieg erhöht Stromkosten um 32 Milliarden Euro

Studie sagt erhebliche Mehrbelastungen für deutsche Verbraucher voraus

Nach einer aktuellen Studie wird der kürzlich beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie für Deutschlands Verbraucher bis zum Jahre 2030 Strommehrkosten in Höhe von 32 Milliarden Euro verursachen. Betroffen sind sowohl private Haushalte als auch Handel und Industrie:

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/atomausstieg-kostet-verbraucher-32-milliarden-euro/v_detail_tab_print,4482854.html

Allein die deutsche Industrie muß bezogen auf das Basisjahr 2010 bis 2023 mit einem Kostenanstieg von 41 Prozent rechnen. Das werden vor allem energieintensive Branchen zu spüren bekommen. Dazu rechnen die Aluminium-, Kupfer- und Stahlerzeugung, die Glas-, Zement- und Papierherstellung sowie die hierzulande bedeutende Chemieproduktion. Diese Wirtschaftszweige leiden schon heute unter den im internationalen Vergleich hohen Strompreisen in Deutschland. Viele Unternehmen sind deshalb bereits ins Ausland abgewandert. Sollten die Energiepreise wegen des Atomausstiegs wie prognostiziert steigen, werden in den nächsten Jahren noch sehr viel mehr Betriebe dem Standort Deutschland den Rücken kehren. Hunderttausende von Arbeitsplätzen sind gefährdet. Diesen Aderlaß können die neuen Jobs im Bereich der regenerativen Energien, deren Zahl ohnehin sehr viel niedriger ausfällt, als von Interessengruppen immer wieder behauptet wird, nicht kompensieren. Die Folgen: Die Kaufkraft der Bevölkerung wird sinken, die Steuereinnahmen der öffentlichen Hand zurückgehen.

Doch damit nicht genug. Bis 2030 werden sich die Kosten, die deutsche Stromverbraucher nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) für die Förderung alternativer Erzeugungsquellen wie Photovoltaik und Windkraft bezahlen müssen, auf 280 Milliarden Euro summiert haben. Hinzu kommen die Aufwendungen für den Netzausbau, die mit schätzungsweise 85 Milliarden Euro zu Buche schlagen. Macht zusammen 335 Milliarden Euro. Und dann ist da noch die energetische Gebäudesanierung, also die Wärmedämmung der 18 Millionen Häuser in Deutschland bis zum Jahre 2050. Im Rahmen des Energiekonzeptes der Bundesregierung eigentlich als Maßnahme zur Senkung des CO2-Ausstoßes gedacht gewinnt dieses Programm nach dem Atomausstieg erheblich an Gewicht. Schließlich ist der Gebäudebereich mit 40 Prozent am Energieverbrauch in Deutschland beteiligt. Die Gebäudesanierung macht nach Expertenschätzungen Investitionen von mehr als einer Billion (!) Euro erforderlich. Auf einem Großteil dieser Belastungen werden die Mieter sitzenbleiben, vor allem private Haushalte, aber auch unzählige Einzelhändler.

Die Kosten der sog. „Energiewende“, die im Bundestag mit großer Mehrheit parteiübergreifend beschlossen wurde, sind also gigantisch. Diese Kosten müssen von einer Gesellschaft getragen werden, die infolge der demographischen Entwicklung mit einer schrumpfenden Zahl von Erwerbspersonen und damit Steuerzahlern auszukommen hat. Und das zusätzlich zu Euro-Rettungspaketen, steigenden Pensionslasten, wachsenden Ausgaben der Sozialversicherung und einer explodierenden Staatsverschuldung.



 
 
 
 
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