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15.01.2019 | Flüchtlingskrise

Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt gelungen?

Sarrazin entlarvt Fake News von Arbeitgeberpräsident Kramer

Mitte Dezember ließ Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer die Öffentlichkeit wissen, dass die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt besser laufe als erwartet und Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem Mantra „Wir schaffen das“ recht behalten habe. Denn von den etwa eine Million Asylsuchenden, die seit 2015 nach Deutschland gekommen seien, hätten bereits knapp 400.000 einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz gefunden, so Kramer. Von den Mainstream-Medien wurden diese Aussagen mit Begeisterung aufgegriffen und eifrig verbreitet.

In einem Beitrag für den Blog Achgut entlarvt Bestsellerautor und Noch-SPD-Mitglied Thilo Sarrazin die Behauptungen Kramers nun als Fake News. Wörtlich heißt es in dem Artikel: „Ende 2018 gab es lt. Ausländerzentralregister 1,9 Mio. Schutzsuchende in Deutschland. Aus den Hauptherkunftsländern waren im Oktober 2018 298.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 95.000 mehr als ein Jahr zuvor. Das sind rd. 15 Prozent der Schutzsuchenden. Unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gab es 28.000 Auszubildende., das sind 1,5 % der Geflüchteten. 71.000 gingen einer geringfügigen Beschäftigung nach. Die große Masse der Geflüchteten verharrt also in Sozialtransfers, und die Zahl der jährlich neu hinzukommenden Asylbewerber ist höher als der Beschäftigungszuwachs.“


Es ist schlicht naiv anzunehmen, man könne Menschen aus Entwicklungsländern, die das Gros der nach Deutschland eingereisten Flüchtlinge stellen, nachhaltig in den Arbeitsmarkt einer hochentwickelten Industrienation integrieren. Denn den Migranten fehlt es regelmäßig an der erforderlichen beruflichen Qualifikation bzw. am Bildungshintergrund. Von den unzureichenden deutschen Sprachkenntnissen einmal ganz zu schweigen. Folgerichtig sind die meisten der arbeitenden Flüchtlinge in geringqualifizierten Tätigkeiten und Aushilfsjobs beschäftigt, die besonders gefährdet sind, beim nächsten Konjunkturabschwung dem Rotstift zum Opfer zu fallen. Weil zudem die bezahlten Löhne niedrig sind, fließen kaum Steuern und Sozialabgaben in die Kassen des Staates. Der Kostenaufwand, den diese Erwerbstätigen durch die Inanspruchnahme öffentlicher Güter und Transfers (z.B. Mitversicherung von Familienangehörigen in der gesetzlichen Krankenkasse) ist deshalb höher als der Ertrag, den sie durch ihre Arbeit erwirtschaften. Unter dem Strich ein Verlustgeschäft für den Fiskus!

Vertreter der deutschen Wirtschaft ficht das natürlich nicht an. Die Arbeitgeber freuen sich über die neuen billigen Arbeitskräfte, die zur Lohndrückerei in den unteren Einkommensgruppen beitragen und so die Profite der Unternehmen erhöhen. Das erklärt auch die schönfärberischen Äußerungen von Cheflobbyist Kramer zur Arbeitsmarktbeteiligung von Flüchtlingen!



 
 
 
 
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