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18.11.2016 | Ausländerpolitik

Das Märchen vom Ende der Flüchtlingskrise

Abschiebezahlen weiter niedrig, neuer Flüchtlingsrekord in Italien

Zwei Meldungen, die dieser Tage die Runde machen: Die „Welt“ zitiert heute Expertenschätzungen, wonach bis zum Jahresende 26.500 abgelehnte Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben werden könnten. Im vergangenen Jahr waren es nur 21.000. So weit, so gut. Bereits vor zwei Tagen gab allerdings die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex) bekannt, dass im Oktober allein in Italien 27.500 Flüchtlinge angekommen sind, doppelt so viele wie noch im September. Das ist die höchste Zahl von Asylsuchenden, die in einem einzigen Monat seit Beginn der Flüchtlingskrise in Italien registriert wurden. Der Einsatz von EU-Marineeinheiten im Mittelmeer, der dem Publikum als Kampf gegen Schlepperbanden verkauft wird, trägt seine zweifelhaften Früchte.
Viele der aus dem Meer gefischten Migranten – vielfach Armutszuwanderer aus Afrika - dürften auf kurz oder lang in Deutschland auftauchen, das für die meisten Flüchtlinge wegen seiner wirtschaftlichen Stärke und seines generösen Sozialsystems bevorzugtes Zielland ist.

Noch eine Zahl sollte man kennen: Im September 2015 hat die EU die Umverteilung von 160.000 Asylsuchenden vor allem aus Griechenland und Italien beschlossen. Deutschland soll davon 27.320 aufnehmen – mehr also, als in diesem Jahr voraussichtlich abgeschoben werden. Und das, obwohl bei uns bereits jetzt mehr als 70 Prozent aller Asylanträge in der EU gestellt werden.

Angesichts dieser Fakten ist es schlicht ein schlechter Scherz, wenn uns Politik und Teile der Medien weismachen wollen, die Flüchtlingskrise sei überwunden und man müsse sich jetzt nur noch um die Integration der Zugezogenen kümmern. Die Flüchtlingskrise, bei der es sich  in Wahrheit um eine Völkerwanderung handelt, ist nicht vorbei. Sie hat gerade erst begonnen!



 
 
 
 
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