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12.12.2014 | Flüchtlingskrise

Schweiz: Asylbewerber belasten den Sozialstaat

Arbeitserlaubnis wird von Flüchtlingen kaum genutzt

In der Schweiz sind brisante Zahlen zum Sozialhilfebezug von ehemaligen Asylbewerbern publik geworden. Erwerbstätige Flüchtlinge, die dort eine Aufenthaltsgenehmigung haben, sind verpflichtet, selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Doch die Praxis sieht anders aus: Das Gros der Betroffenen geht auch Jahre nach Abschluss ihres Asylverfahrens keiner Arbeitstätigkeit nach, sondern fällt dem Sozialstaat und damit den Kommunen als Leistungsträgern zur Last. 69 Prozent der Chinesen, 75 Prozent der Zuwanderer aus Sri Lanka und 84 Prozent der Iraner nahmen 2012 in der Schweiz Sozialleistungen in Anspruch. Spitzenwerte erreichten mit 89 bzw. 91 Prozent (!) ehemalige Asylsuchende aus der Türkei und dem afrikanischen Eritrea.

Die Schweizer Zahlen machen deutlich, dass es schlicht eine Schimäre ist anzunehmen, ein großzügiges Arbeitsrecht für Asylsuchende schon im laufenden Verfahren würde zu einer Entlastung des Sozialstaats führen, weil die Flüchtlinge ihr Geld dann selbst verdienten. Dass dem auch in Deutschland nicht so ist, wissen die hiesigen Arbeitsagenturen schon seit langem. Bei uns dürfen Asylbewerber zurzeit nach neun Monaten eine Arbeitstätigkeit aufnehmen, sofern es eine freie Stelle gibt, für die kein einheimischer Bewerber oder ein gleichgestellter EU-Bürger zur Verfügung steht. Doch nur wenige arbeiten tatsächlich, denn die meisten bewerben sich mangels geeigneter Qualifikation wenn überhaupt für Hilfstätigkeiten. Und für solche Jobs gibt es hierzulande Bewerber genug (50 Prozent aller Erwerbslosen haben keine oder nur eine geringe Qualifikation. Am Arbeitsmarkt gebraucht werden aber nur etwa 15 Prozent).

Das von offizieller Seite und den Medien gerne gemalte Bild vom hoch qualifizierten Flüchtling, auf den deutsche Unternehmen händeringend warten, trifft in Wahrheit nur auf eine kleine Personengruppe zu. Die meisten Asylbewerber sind schlicht nicht in den Arbeitsmarkt einer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft integrierbar. Viele nehmen deshalb auch bei uns auf Dauer Sozialleistungen in Anspruch. Daran wird die im November zwischen Bund und Ländern vereinbarte Lockerung des Arbeitsverbotes für Asylsuchende nichts ändern. Hinzu kommt, dass nicht wenige Zuwanderer die staatliche Unterstützung offenbar für ausreichend erachten und deshalb wenig motiviert sind, einer bezahlten Arbeit nachzugehen.

Machen wir uns nichts vor, der Massenzustrom von Asylbewerbern bedeutet eine schwere Bürde für die Sozialstaaten Europas, und zwar nicht nur vorübergehend, sondern auf lange Sicht. Auch das zeigen exemplarisch die Daten aus der Schweiz. Das sind wenig erfreuliche Aussichten für eine Gesellschaft, die sich in Zukunft bereits mit der Betreuung und Pflege einer rapide wachsenden Zahl älterer Menschen vor große auch finanzielle Herausforderungen gestellt sieht.



 
 
 
 
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