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20.01.2009 | Innere Sicherheit

Terrorziel Deutschland - El-Kaida-Video droht mit Anschlägen

Bombenanschläge in deutschen Großstädten möglich

Im Internet ist erneut eine Videobotschaft muslimischer Extremisten aufgetaucht, in der auch gegen Deutschland Terrordrohungen ausgesprochen werden.

Ein vermummter Sprecher, der sich selbst „Al Hafidh Abu Talha – Der Deutsche“ nennt, fordert den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Andernfalls werde es Anschläge auf die am Hindukusch stationierten deutschen Soldaten sowie Ziele in Deutschland selbst geben. Hier ein Ausschnitt aus dem Video:


 

 


Bei dem vermummten Sprecher handelt es sich angeblich um einen deutschen Staatsangehörigen. Der soll die Bundesrepublik 2007 verlassen haben, um sich in einem Trainingscamp von Al-Qaida im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet militärisch ausbilden zu lassen.
Es wird vermutet, daß der Mann Kontakt zu Führungskreisen des Terrornetzwerks hat. Experten sehen einen Zusammenhang zwischen dem jetzt veröffentlichten Videofilm und den im September 2009 anstehenden Bundestagswahlen, die das Terrornetzwerk Al-Qaida in ihrem Sinne zu beeinflussen versucht.

Daß diese Strategie erfolgreich sein kann, zeigt das Beispiel Spanien. Drei Tage vor den spanischen Parlamentswahlen verübten Islamisten am 11. März 2004 Sprengstoffanschläge auf Vorortzüge in der Hauptstadt Madrid, bei denen 191 Menschen getötet und mehr als 2.000 verletzt wurden. Unter dem Eindruck dieser Bluttat und der fragwürdigen Informationspolitik der Regierung Asnar gewannen entgegen aller Prognosen schließlich die oppositionellen Sozialisten die Wahl. Die hatten bereits zuvor versprochen, im Falle eines Wahlerfolges die im Irak zur Unterstützung der USA stationierten spanischen Truppen abzuziehen. Die neue Regierung hielt ihr Versprechen und holte die Soldaten nach Hause – ganz im Sinne von Al-Qaida. Andere Staaten sollten später dem Vorbild Madrids folgen.

Fest steht: Deutschland rückt verstärkt ins Fadenkreuz des islamistischen Terrorismus’. Man sollte sich aber davor hüten, das Engagement der Bundeswehr in Afghanistan oder das klare Bekenntnis der deutschen Regierung zu Israel im jüngsten Nahost-Konflikt für diese Entwicklung verantwortlich zu machen. Das ideologische Feindbild von Al-Qaida ist der Westen mit seiner freiheitlichen Lebensweise, dessen „schädlicher“ Einfluß zunächst aus den muslimischen Staaten herausgedrängt und schließlich im Zuge einer globalen Islamisierung weltweit vernichtet werden soll.

Deutschland ist ein wichtiger Pfeiler des christlich-abendländischen Kulturkreises. Das macht unser Land zu einem natürlichen Gegner muslimischer Extremisten. Daran änderte auch der Abzug deutscher Soldaten aus Afghanistan nichts. (Eine ganz andere Frage ist freilich, ob die Präsenz der Bundeswehr und anderer NATO-Armeen am Hindukusch ein geeignetes Mittel ist, um den islamischen Terrorismus nachhaltig zu bekämpfen. Die Gefahr ist groß, sich in dem unwegsamen Land heillos verzettelt und wachsende Menschenverluste in Kauf nehmen muß, ohne jemals einen Sieg erringen zu können. Diese Erfahrung mußten zuletzt die sowjetischen Streitkräfte in den achtziger Jahren machen).

Notwendig ist jetzt eine erhöhte Wachsamkeit im Innern. Dazu gehört es auch, endlich die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, um gegen islamistische Gefährder in Deutschland präventiv vorgehen zu können. Bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte muß es zukünftig möglich sein, Gefährder nach dem Vorbild des Unterbindungsgewahrsams zu internieren oder – sofern es sich um ausländische Staatsbürger handelt – in ihre Herkunftsländer abzuschieben. Es steht leider zu befürchten, daß solche Vorschläge erst nach einem verheerenden Terroranschlag in Deutschland eine parlamentarische Mehrheit im Bundestag finden werden.



 
 
 
 
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