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21.07.2014 | Recht und Justiz

Fall Hoeneß: Anwälte wollen Hafterleichterung beantragen

Liberaler Strafvollzug gefährdet Innere Sicherheit in Deutschland

Am gestrigen Sonntag berichtete das Nachrichtenmagazin „Focus“ auf seiner Internetseite, dass die Anwälte von Uli Hoeneß, der seit Juni dieses Jahres in der JVA Landsberg einsitzt, schon jetzt Anträge zur Hafterleichterung für ihren Mandanten vorbereiten. Hoeneß war wegen Steuerhinterziehung in zweistelligem Millionenumfang zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Obwohl der frühere Präsident des FC Bayern München seine Haftstrafe erst vor wenigen Wochen angetreten hatte, kann er schon in knapp zwei Monaten auf Freigang hoffen. Dann dürfte sich Hoeneß tagsüber außerhalb der Haftanstalt aufhalten und müsste nur die Nacht in seiner Zelle verbringen. Hat er die Hälfte seiner Freiheitsstrafe verbüßt, besteht die Möglichkeit der vorzeitigen Entlassung.

Der Fall Hoeneß wirft ein bezeichnendes Licht auf die überaus liberale Rechtslage im deutschen Justizvollzug, die der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt ist. Dass die von den Gerichten verhängten Freiheitsstrafen selbst bei Kapitalverbrechen wie Raub, Körperverletzung oder Vergewaltigung häufig lächerlich gering sind, ist schon seit längerem Gegenstand der Diskussion. Dass aber einmal verurteilte Täter - wenn sie denn überhaupt ins Gefängnis kommen – schon nach kurzer Zeit mit Hafterleichterungen rechnen können, dürfte vielen Bürgern neu sein. Hinzu kommt, dass wenige Delinquenten ihre Strafe tatsächlich bis zum Ende absitzen müssen. Die meisten werden vorzeitig entlassen. Angesichts einer Rückfallquote von bis zu 90 Prozent ist dieser Umstand gerade mit Blick auf Gewalt- und Sexualstraftäter besorgniserregend.

Neben zahlreichen „Kuschelurteilen“ bundesdeutscher Gerichte haben wir es also auch mit einem täterfreundlichen Strafvollzug zu tun. Beides trägt nicht zur Prävention von Straftaten bei und gefährdet letztlich die Innere Sicherheit in Deutschland.



 
 
 
 
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