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11.07.2014 | Extremismus und Terror

Türkei als Rekrutierungsgebiet für ISIS-Terroristen

Türkische AKP-Regierung mit islamistischen Wurzeln

Die Türkei unter der AKP-Regierung von Recep T. Erdogan ist offenbar sehr viel stärker in die Aktivitäten der Terrororganisation ISIS (Islamischer Staat im Irak und in Groß-Syrien) verstrickt als bislang angenommen. Das berichten unabhängig voneinander das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und die Tageszeitung „taz“. Danach rekrutiert ISIS seine Kämpfer auch in türkischen Städten wie Istanbul, und das unbehelligt von den Behörden. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass verwundete ISIS-Kämpfer in türkischen Krankenhäusern behandelt werden.

ISIS wird von Ankara offenbar als eine Speerspitze gegen Syrien unterstützt, nachdem Erdogan zunächst selbst die Absicht hatte, mit seiner Armee im Nachbarland einzumarschieren, um die Regentschaft von Assad zu beenden. Diesen Plan musste die türkische Regierung auf Anraten des Generalstabs aber aufgeben, weil der vor hohen Verlusten bei der eigenen Truppe warnte. Deshalb sollten die Dschihadisten von ISIS die schmutzige Arbeit erledigen. Verdeckt wurden Waffen, Kämpfer und Hilfsgüter nach Syrien geschickt. Doch jetzt scheint der Türkei die Kontrolle über die radikalen Islamisten zu entgleiten. Die drohen Ankara nun selbst mit Gewalt und haben türkische Staatsbürger im Irak entführt.

Dass der EU-Beitrittskandidat Türkei überhaupt eine Terrororganisation wie ISIS unterstützt, ist ein starkes Stück. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Außenpolitik Ankaras im arabischen Raum den Interessen des Westens zumindest teilweise zuwiderläuft. Die Türkei ist alles andere als ein Bollwerk Europas an der Nahtstelle zum Nahen und Mittleren Osten, wie Befürworter eines türkischen EU-Beitritts immer wieder behaupten.

Wir BÜRGER IN WUT hatten schon in der Vergangenheit wiederholt vor Erdogan und seiner AKP-Clique gewarnt, die in europäischen Medien gerne als „islamisch-konservativ“ verklärt werden. In Wahrheit handelt es sich bei der AKP um eine gemäßigt-islamistische Partei, deren Ziel die schleichende Islamisierung der Türkei ist. Ihre Führungsleute und allen voran Recep T. Erdogan und Staatspräsident Abdullah Gül haben ihre politischen Wurzeln in der radikal-islamistischen Milli-Görüs-Bewegung. Beide waren enge Gefolgsleute des mittlerweile verstorbenen Führers von Milli Görüs, Necmettin Erbakan. Erdogan galt als Ziehsohn und politischer Thronfolger Erbakans in dessen Wohlfahrtspartei (Refah Partisi), die 1998 auf Druck des Militärs verboten wurde. Aus diesem Umfeld rekrutierten sich die Funktionäre und Mitglieder der heute regierenden AKP. Diese historischen Zusammenhänge muss man kennen, um die Entwicklung in der Türkei richtig bewerten zu können. Es sollte jedenfalls niemanden überraschen, dass die Regierung in Ankara wenig Berührungsängste mit den Dschihadisten der ISIS hat.



 
 
 
 
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