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07.07.2014 | Flüchtlingskrise

Arbeitsmarktmigration zur Eindämmung des Flüchtlingsstroms?

Vorschlag von Grünen-Fraktionsvize geht an der Realität vorbei

Angesichts des wachsenden Zustroms von Armutszuwanderern aus Afrika wartet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag, Frithjof Schmidt, mit dem Vorschlag auf, Afrikaner befristet als Erntehelfer in der europäischen Landwirtschaft einzusetzen. Durch legale Arbeitsmigration etwa in den Agrarsektor könne die hohe Flüchtlingszahl gesenkt werden, meint Schmidt. Ganz abgesehen einmal davon, dass es sich bei den meisten dieser Zuwanderer nicht um Flüchtlinge im eigentlichen Sinn – also politisch Verfolgte oder Kriegsopfer –, sondern schlicht um illegale Einwanderer handelt, geht der Vorschlag an der Realität vorbei.

Zunächst einmal scheinen die Grünen zu vergessen, dass in der Europäischen Union zurzeit 26 Millionen Menschen ohne Beschäftigung sind. Es stehen deshalb vor allem geringqualifizierte Arbeitskräfte in großer Zahl zur Verfügung, auch für weniger attraktive Branchen wie die Landwirtschaft. In Deutschland kommen viele Erntehelfer aus Osteuropa. Sollen diese zumeist gut motivierten und erfahrenen Saisonkräfte nun Gastarbeitern aus Afrika weichen? Ähnliches gilt für Dienstleistungsbereiche wie z.B. der Gastronomie. Arbeitssuchende aus Afrika werden in Europa also nicht gebraucht, sie würden nur das Personalangebot ausweiten und damit den Druck auf die ohnehin schon niedrigen Löhne verstärken. Einige Unternehmen mögen diese Zuwanderung deshalb begrüßen, im Interesse der arbeitenden Bevölkerung liegt sie sicherlich nicht.

Im Übrigen entpuppt sich die Vorstellung, man könne durch „legale Arbeitsmigration“ die Zahl der nach Europa drängenden Armutsflüchtlinge signifikant senken, bei einem nüchternen Blick auf die Zahlen als eine Schimäre. In Afrika leben derzeit mehr als eine Milliarde Menschen. Wegen des rasanten Bevölkerungswachstums auf dem schwarzen Kontinent soll sich die Einwohnerzahl nach einer aktuellen Prognose der UNO bis 2050 auf 2,4 Milliarden erhöhen, also in weniger als 40 Jahren mehr als verdoppeln. Bis 2100 wird die Bevölkerungsstärke sogar auf 4,2 Milliarden Menschen geschätzt. Weil nur ein Teil der nachwachsenden Generationen nicht zuletzt wegen der chaotischen politischen und ökonomischen Verhältnisse in zahlreichen Staaten Afrikas ein Auskommen in ihren Heimatländern wird finden können, ist in den nächsten Jahrzehnten mit einem erheblichen Zuwanderungsdruck auf Europa zu rechnen. Viele Millionen Menschen unseres Nachbarkontinents werden versuchen, in die wohlhabenden Industriestaaten des Nordens zu gelangen, um ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern. Dieses Problem kann nicht dadurch gelöst werden, indem man ein paar hunderttausend Afrikanern im Jahr den temporären Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt eröffnet. Denn diejenigen, die nicht zu dieser privilegierten Gruppe gehören, werden auch weiterhin illegal nach Europa kommen wollen. Am Ende wird die Zahl der Immigranten eher steigen und nicht zurückgehen.

Zur Abwehr illegaler Zuwanderer durch einen effektiven Grenzschutz und die konsequente Abschiebung abgelehnter Asylbewerber ergänzt um projektbezogene Hilfsprogramme für die Herkunftsländer gibt es keine vernünftige Alternative. Andernfalls werden in Europa mit der wachsenden Zahl von Armutsflüchtlingen auf kurz oder lang „afrikanische Verhältnisse“ einziehen. Massive gesellschaftliche Konflikte sind dann vorprogrammiert. Das kann niemand wollen – von realitätsblinden Multikuli-Ideologen aus der linken Ecke einmal abgesehen.



 
 
 
 
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