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18.12.2013 | Euro-Krise

Luxemburgs Außenminister hetzt gegen Deutschland

Bankschulden: Fürstentum steht mit dem Rücken zur Wand

Jean Asselborn, Außenminister des Fürstentums Luxemburg, zieht mal wieder gegen die Deutschen vom Leder. Deutschland versuche, den anderen Staaten der Euro-Zone seinen Willen mit der „Peitsche“ aufzuzwingen. Die egoistische Haltung der deutschen Politik sei nicht hinnehmbar, zumal Deutschland seine Exporterfolge größtenteils dem Euro zu verdanken habe. Deshalb müsse Berlin eine „neue Dimension der Solidarität“ entwickeln, so Asselborn. Um dieser argumentativ wenig unterfütterten Forderung mehr Nachdruck zu verleihen, darf auch der bewährte Rückgriff auf die dunkle deutsche Vergangenheit nicht fehlen. "Ich will kein Deutschland haben, als europäischer Bürger, vor dem man Angst hat. (…) „Wenn in Deutschland der Gedanke aufkomme, man sei besser dran ohne Europa", dann sei das "extrem gefährlich, wenn man in die deutsche Geschichte schaut", phantasiert Asselborn, der übrigens Mitglied der sozialistischen Arbeiterpartei Luxemburgs und damit ein Linker ist.

Es sind nicht die ersten Entgleisungen Asselborns gegen die deutschen Nachbarn. Dahinter stecken knallharte materielle Interessen. Luxemburg ist nämlich wie kein anderes Land auf den Fortbestand der europäischen Einheitswährung angewiesen. Denn die Banken des kleinen Fürstentums sind vollgesogen mit Euro-Staatsanleihen, also Schuldverschreibungen anderer Mitgliedsländer der Europäischen Währungsunion. Rechnerisch hat jeder der knapp 540.000 Luxemburger Bankschulden in Höhe von fast 2 Billionen (!) Euro. Darauf wies der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, bereits im Juni 2012 in einem Vortrag hin (ab Minute 20:55).

„Luxemburg ist ein Containerschiff, bis zum Himmel mit Containern beladen, bei der kleinsten Welle kippt es um“, so Sinn wörtlich. Diese Welle würde aufschlagen, wenn nur einige Länder aus der Euro-Zone ausscheiden müssten und ihre Staatsanleihen ganz oder teilweise ausfielen. Dann wäre Luxemburg, dessen Wohlstand praktisch ausschließlich auf dem Bankensektor gründet, am Ende! Kein Wunder, dass Asselborn und anderen Politikern  des Fürstentums die Schweißperlen auf der Stirn stehen. Deshalb sollen Deutschlands Steuerzahler die europäische Einheitswährung unbedingt retten – und damit auch Luxemburg!



 
 
 
 
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