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10.11.2012 | Euro-Krise

Gauck plädiert für Euro-Verbleib Griechenlands

Bundespräsident blendet milliardenschwere Kostenrisiken aus

Joachim Gauck, im März dieses Jahres mit großem Vertrauensvorschuss der Bevölkerung als neuer Bundespräsident gestartet, mutiert immer mehr zum Sprachrohr des politischen Establishments. Nirgends wird das deutlicher als in der Europapolitik. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ meldet sich Gauck zu diesem Thema einmal mehr zu Wort und warnt eindringlich vor einem Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone. Das wäre „völlig falsch“ und außerdem seien die milliardenschweren Hilfen ja auch keineswegs überzogen. Gauck wörtlich: „Griechenland ruiniert uns Deutsche überhaupt nicht“.

Dem Bundespräsidenten sei dringend angeraten, sich zum Thema Griechenland einmal mit versierten Ökonomen wie Hans-Werner Sinn vom Ifo-Institut in München zu unterhalten. Dann sollte ihm schnell klar werden, dass die Griechen mit dem für die viel zu starken Euro keinerlei Chance auf wirtschaftliche Genesung und einen Abbau ihrer exorbitant hohen Staatsschulden haben. Das wäre nur bei einer Rückkehr zur Drachme und ihrer anschließenden Abwertung möglich. Und selbst dann würde der ökonomische Wiederaufstieg viele Jahre dauern. Aber Griechenland hätte zumindest wieder eine Perspektive. Als Euro-Mitglied bliebe das Land dagegen ein dauerhafter Sozialfall und müsste wohl jahrzehntelang von EU, EZB und IWF finanziell gestützt werden. Die Hauptlast hätte auch weiterhin der deutsche Steuerzahler zu tragen.

Apropos Kosten: Bereits der erste Schuldenschnitt für Griechenland, der im März dieses Jahres vollzogen wurde, hat wegen der Forderungsausfälle staatlicher Banken den deutschen Fiskus etwa 14 Milliarden gekostet. Tatsächlich sind es sogar noch mehr gewesen. Denn private Banken, Versicherer und Fondsgesellschaften, die sich ebenfalls am erzwungenen Haircut beteiligt haben, mussten steuerlich abzugsfähige Verluste von 6 Milliarden Euro in Kauf nehmen. Ein zweiter Schuldenschnitt, der immer lauter gefordert wird und bei einem Verbleib Athens in der Währungsunion wohl unvermeidlich ist, um die Hellenen vor der Pleite zu retten, käme Deutschland noch sehr viel teurer. Dann nämlich könnten Kosten von bis zu 80 Milliarden Euro entstehen. Soviel Geld hat allein die Bundesrepublik den Griechen bislang geliehen. Aber für den Herrn Bundespräsidenten sind solche Summen offenbar „Peanuts“. Für die meisten Bürger sicherlich nicht.



 
 
 
 
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