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22.10.2012 | Zuwanderung und Integration

Bildungsdefizite von Zuwanderern: Herkunft entscheidet

Integrationsprobleme bei Kindern aus orientalischen Familien

Bei Schülern der Altergruppe 6-12 Jahre sind es vor allem Migrantenkinder türkischer, arabischer und afrikanischer Herkunft, die in den Fächern Deutsch und Mathematik schlecht abschneiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse der Wirtschaftswissenschaftler Berthold Wigger und Georg-B. Fischer, die sich mit der jüngst vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) veröffentlichten Untersuchung zum Leistungsniveau an deutschen Grundschulen befasst. Der Befund überrascht nicht. Kritiker haben schon im Zusammenhang mit der Pisa-Studie darauf hingewiesen, dass Kinder aus Zuwandererfamilien der Grund sind, warum Deutschlands Bildungswesen im internationalen Vergleich nur noch Mittelmaß ist. Die Expertise macht aber unverblümt deutlich, dass der schulische Erfolg eines Zuwandererkindes entscheidend vom Herkunftsland seiner Eltern abhängt. Es ist deshalb falsch, von den Migranten zu sprechen, wenn es um Bildungsdefizite bei dieser Personengruppe geht. Tatsächlich sind die Unterschiede zwischen den einzelnen ethnischen Gruppen erheblich. So gibt es Schüler ausländischer Herkunft, die im Durchschnitt sogar bessere Ergebnisse erzielen als ethnisch deutsche Kinder, insbesondere wenn ihre Eltern aus Ländern des Fernen Ostens wie Vietnam oder China kommen.

Es ist allerdings nicht allein der höhere Anteil von Schülern orientalischer Herkunft der dazu führt, dass Stadtstaaten wie Bremen und Berlin in Sachen Bildungsqualität schlechter abschneiden als das Flächenland Bayern. Das ergibt sich aus Sonderauswertungen zur Pisa-Studie, die den Leistungsvergleich für weiterführende Schulen auf Großstadtebene herunterbrechen. Die zeigen, dass Kinder mit Migrationshintergrund in München bessere schulische Leistungen erzielen als ihre Altersgenossen in Bremen, obwohl der Ausländeranteil in der bayerischen Landeshauptstadt sogar höher ist als an der Weser. Das hängt mit der unterschiedlichen Schulstruktur in beiden Bundesländern zusammen: Während im CSU-regierten Bayern die gegliederte Schule dominiert, setzt Rot-Grün in Bremen (mit Zustimmung von Union und FDP) wie kein anderes Bundesland auf die Einheitsschule. Dieses Modell, in der öffentlichen Diskussion auch als „gemeinsames Lernen“ verklärt, wird einer infolge von Zuwanderung stark heterogenen Schülerschaft nicht gerecht. Die damit verbundenen pädagogischen Herausforderungen kann ein differenziertes Bildungssystem mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium sehr viel besser bewältigen, weil es leistungshomogene Klassenverbände als Voraussetzung für die gezielte individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers schafft. Einheitsschulen funktionieren allenfalls in Staaten, die eine weitgehend homogene Bevölkerung aufweisen (z.B. Finnland, fernöstliche Länder) oder die eine stark selektive, qualitätsorientierte Zuwanderungspolitik betreiben (z.B. Australien, Neuseeland). Beide Voraussetzungen sind in Deutschland nicht gegeben. Die Einheitsschule ist deshalb der falsche Weg, weil sie die Probleme nicht löst, sondern im Gegenteil verschärft.

Die Untersuchung von Wigger und Fischer bestätigt einmal mehr, dass bestimmte Zuwanderergruppen sehr viel größere Schwierigkeiten haben, sich in Deutschland zu integrieren, als andere. Betroffen sind Migranten aus Ländern des Orients, also in erster Linie Menschen türkischer oder arabischer Herkunft. Das zeigt nicht nur ein Blick in die Bildungs- sondern auch in die Arbeitsmarkt-, Sozial- und Kriminalitätsstatistik. Ähnliche Befunde sind aus anderen europäischen Ländern wie Frankreich, den Niederlanden oder Großbritannien bekannt. Diese unbequeme Wahrheit will die politische Linke partout nicht zur Kenntnis nehmen, weil sie die längst überfällige Debatte über die Ursachen dieses Phänomens und die notwendigen Konsequenzen scheut. Stattdessen werden kritische Mahner wie Tilo Sarrazin oder Heinz Buschkowsky mit Totschlagevokabeln wie „Rechtspopulismus“ und „Rassismus“ belegt, um sie zu diskreditieren. Doch auf Dauer wird diese Strategie nicht verfangen. Bereits die hohen Verkaufszahlen, die Sarrazin, Buschkowsky und die verstorbene Richterin Heisig mit ihren Büchern erzielt haben zeigen, dass eine wachsende Zahl von Bürgern nicht bereit ist, den Apologeten der politischen Korrektheit zu folgen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch in Deutschland eine ernstzunehmende, seriöse Partei auf den Plan tritt, die diesen Menschen eine neue politische Heimat bietet.



 
 
 
 
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