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09.09.2012 | Innere Sicherheit

80 verletzte Polizisten bei Kurdenkrawallen

ARD verbannt Meldung aus der 20-Uhr-Tagesschau

Die Meldung über gewalttätige Ausschreitungen bei einem sogenannten kurdischen Kulturfestival am 8. September in Mannheim, bei denen 80 Polizisten verletzt wurden, war bei einigen Internetportalen nur kurzzeitig auf der Startseite zu lesen. Schon wenig später war die Nachricht allenfalls noch für bereits vorinformierte Bürger auffindbar. Diskussionsforen wurden auf den Seiten kaum geöffnet. Offenbar fürchteten die Verantwortlichen Volkes Stimme!

Auch dem gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD waren die dramatischen Vorfälle keine Meldung in der am gleichen Tag um 20 Uhr ausgestrahlten Hauptsendung der Tagesschau wert.

Zum naheliegenden Zensurvorwurf um Stellungnahme gebeten, verwies der zweite Chefredakteur von ARD-aktuell, Thomas Hinrichs, darauf, dass man die Meldung über die Mannheimer Ereignisse ja in den Mittags- und Mitternachtsausgaben der Tagesschau gebracht habe. In dieser bemerkenswerten Auswahl von Tagesschau-Sendungen, die der Öffentlichkeit von den politisch zweifellos brisanten Vorfällen Bericht erstatteten, mochte Herr Hinrichs keine Zensur erkennen.

Es dürfte indes für jeden unbefangenen Zeitgenossen unmittelbar einsichtig sein, dass die Tagesschau zur Mittagszeit oder nach Mitternacht nur einen Bruchteil der Zuschauer erreicht, wie sie die 20-Uhr-Ausgabe hat. Deshalb kann mit einiger Berechtigung vermutet werden, dass hinter der Redaktionsentscheidung durchaus ein zensur-ähnliches Kalkül steckte. Man wollte die Meldung der Wahrnehmung durch eine breitere Öffentlichkeit entziehen, damit sie nicht weiter multipliziert wird.

Dabei dürfte an der journalistischen Berichtspflicht zu den Geschehnissen in Mannheim an prominenter Stelle sowohl unter dem Gesichtspunkt des öffentlichen Interesses als auch der großen Bedeutung des Themas im Vergleich zu anderen an diesem Tag in der 20-Uhr-Tagesschau gesendeten Nachrichten kein Zweifel bestehen.

Die Vorgehensweise der ARD-Verantwortlichen weckt Erinnerungen an die staatlich gelenkten Medien in der früheren DDR. Auch dort wurden unliebsame Nachrichten mit 'Sprengpotential', die man nicht gänzlich verschweigen konnte, nachts gesendet oder auf die hinteren Seiten der Lokalzeitungen verbannt. Damals wie heute blieb der politisch korrekte Hinweis, jeder hätte ja die Meldung zur Kenntnis nehmen können.

Wären in den letzten Jahren  nicht gehäuft und mit zunehmender Tendenz vergleichbare 'Zensur-Phänomene' in den deutschen Medien zu verzeichnen, könnte man den Umgang mit der Meldung zu den Mannheimer Kurdenkrawallen als gleichwohl bedenklichen Einzelfall betrachten. Jetzt aber lautet die Bürgerpflicht: Wehret den Anfängen!



 
 
 
 
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