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04.04.2009 | Ausländerpolitik

Duisburg: Neue Schulstatistik mit realistischen Zahlen

Migrationshintergrund statt Staatsangehörigkeit

Das Schulreferat der Stadt Duisburg hat erstmals Zahlen vorgelegt, die Auskunft über die ethnische Herkunft der Schüler geben.
Anstatt, wie üblich, die Staatsangehörigkeit der Kinder und Jugendlichen auszuweisen, stellen die neuen Daten auf den Migrationshintergrund ab. Damit werden auch solche Minderjährigen gesondert ausgewiesen, die zwar die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, jedoch von ausländischen Eltern abstammen.
Bislang wurden diese Personen als „Deutsche“ gezählt.
Die aktuelle Statistik zeigt, daß die Zahl der Schüler aus Zuwandererfamilien um ein Vielfaches höher ist als die der Pennäler mit ausländischem Paß.

Ein Beispiel: In Duisburg-Hamborn werden im laufenden Jahr 422 der 728 Erstklässler einen Migrationshintergrund haben. Das entspricht einem Anteil von 58 Prozent. Dagegen haben nur 200 Schüler oder 27,5 Prozent eine ausländische Staatsangehörigkeit. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den weiterführenden Schulen.

Die Realschule Süd weist einen Ausländeranteil von 16,3 Prozent auf, während Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund 40,4 Prozent aller Schüler ausmachen.

Das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium im Stadtteil Marxloh, in dem knapp 35 Prozent aller Bewohner Nichtdeutsche sind, hat einen Ausländeranteil von 24,3 Prozent. Der Migrantenanteil liegt dagegen bei 61,3 Prozent.

Duisburger Zählweise als Vorbild für andere Kommunen

Die in Duisburg praktizierte neue Zählweise in der Schülerstatistik sollte auch für andere Kommunen beispielgebend sein. Denn vor allem in städtischen Ballungsräumen wie Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main oder Bremen dürfte sich die Situation an den Schulen ähnlich darstellen. Die hier tätigen Lehrer wissen, daß die schulischen Probleme von Kindern aus Migrantenfamilien dieselben sind, egal, ob die Betroffenen einen deutschen Paß haben oder nicht.

Daß die herkömmlichen Statistiken das Ausmaß der Herausforderungen, die sich aus der Zuwanderung für das deutsche Bildungssystem ergeben, nur noch teilweise reflektieren, hängt vor allem mit dem unter Rot-Grün eingeführten „Optionsmodell“ zusammen. Danach erhält jedes in Deutschland geborene Kind automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn sich mindestens ein Elternteil zum Zeitpunkt der Geburt seit mindestens acht Jahren rechtmäßig bei uns aufhält und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt. Weder der Vater noch die Mutter des Kindes müssen also selbst Deutsche sein. Und das hat oftmals negative Konsequenzen für die Integration.

Eltern, die selbst keine Deutschen sind und insbesondere die deutsche Sprache nicht beherrschen, sind nämlich kaum in der Lage, ihren Nachwuchs in die bundesrepublikanische Gesellschaft einzugliedern und auf einen erfolgreichen Start in das Bildungssystem vorzubereiten. Deshalb weisen diese Kinder bei ihrer Einschulung im Regelfall dieselben Sprach- und Leistungsdefizite auf, wie Erstklässler ohne deutschen Paß.

Darauf müssen Politik und Schulen mit geeigneten Maßnahmen reagieren, soll die immer noch große Zahl gescheiterter Bildungskarrieren bei Kindern mit Migrationshintergrund verringert werden. Das setzt allerdings eine korrekte Datenbasis voraus.

„Optionsmodell“ muß abgeschafft werden

Das absurde „Optionsmodell“ als Ausfluß des „ius solis“, das nicht auf die tatsächliche Integration, sondern allein auf den Geburtsort abstellt, hat also die Probleme nicht gelöst, sondern nur die Statistiken verzerrt.

Das beginnen nun auch die Verantwortlichen allmählich zu begreifen und ändern richtigerweise die Methodik der Datenerhebung. Noch besser wäre es allerdings, daß 2000 im Staatsangehörigkeitsgesetz verankerte „Optionsmodell“ ersatzlos zu streichen, wie es die BÜRGER IN WUT fordern.

Es hat der Grundsatz zu gelten, daß ein Zuwanderer erst dann eingebürgert wird, wenn er sich vollständig bei uns integriert hat. Die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit muß also am Ende eines erfolgreichen Integrationsprozesses stehen – und nicht an dessen Anfang.

Migrationshintergrund auch in anderen Statistiken ausweisen

Um ein realistisches Bild der tatsächlichen Lage und den möglichen Ursachen gesellschaftlicher Fehlentwicklungen zu erhalten, sollte der Migrationshintergrund zukünftig in allen relevanten Statistiken erhoben werden. Dazu rechnen neben den Bildungs- auch Sozial- und vor allem Kriminalitätsstatistiken. Genau das wird von der politischen Linken aber auch Teilen der FDP vehement abgelehnt.

Offenbar hat man Angst davor, die fatalen Folgen der unkontrollierten Zuwanderung von zum Teil nur schwer integrierbaren Migrantengruppe in den letzten Jahrzehnten anhand von Zahlen öffentlich zu machen. Auch das ist eine Form des Wählerbetrugs.

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