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20.10.2004 | Euro-Krise

Griechische Haushaltslücke doppelt so hoch wie bekannt

Weiterer Schuldenschnitt auf Kosten deutscher Steuerzahler?

Die Finanzierungslücke im griechischen Staatshaushalt ist mit 20 Milliarden Euro fast doppelt so hoch wie von der Regierung in Athen bislang eingeräumt worden wurde. Das geht aus einem Vorabbericht der sog. Troika aus EU, EZB und Internationalem Währungsfonds hervor, deren Prüfer sich derzeit in Griechenland aufhalten. Wegen der desaströsen Wirtschaftslage werden die Griechen kaum in der Lage sein, das Defizit aus eigener Kraft zu decken. Deshalb dürfte jetzt die Debatte über einen weiteren Schuldenschnitt für das südeuropäische Land an Fahrt aufnehmen. Beim ersten Schuldenerlass für Hellas vom März dieses Jahres hat Deutschland etwa 14 Milliarden Euro verloren. Sollten die Geldgeber jetzt erneut auf Teile ihrer Forderungen gegen Griechenland verzichten, wären die deutschen Steuerzahler mit weiteren 8-10 Milliarden Euro dabei. Griechenland ist also nach wie vor ein Fass ohne Boden und sicherlich nicht auf “gutem Weg”, wie die Protagonisten der Euro-Rettung in letzter Zeit immer wieder behauptet haben.

Skandalös ist, dass die griechische Regierung ihre Partner in Europa ein weiteres Mal dreist hinters Licht geführt hat, indem man die finanzielle Lage des Landes beschönigt hat, um so neue Kredite zu erschleichen. In Athen spekuliert man offenbar darauf, dass die EWU Griechenland aus Furcht vor einem Zerbrechen der Euro-Zone nicht fallenlassen wird, egal was die Griechen tun oder lassen. Die Spekulation könnte aufgehen. Denn mit ihrem Verdikt “Scheitert der Euro, dann scheitert Europa” hat Kanzlerin Merkel den Zahlmeister Deutschland in die Euro-Falle bugsiert. Nicht die Bundesrepublik als Gebernation, sondern Defizitsünder wie Griechenland sitzen jetzt am längeren Hebel und diktieren die Bedingungen. Aus dieser Falle könnte sich Deutschland nur befreien, wenn wir uns von der Einheitswährung verabschiedeten. Doch für diesen Akt politischer Vernunft, der von den Bürgern zweifellos goutiert werden würde, sind in Berlin weit und breit keine Mehrheiten zu entdecken. Deshalb wird die Euro-Tragödie bis zum bitteren Ende weitergespielt. Und die Griechen dürfen sich schon mal auf ihre erneute Rettung aus dem selbstgemachten Schuldensumpf freuen.

Update (25.09.12): Die Finanzlage Griechenlands stellt sich offenbar noch dramatischer dar, als zunächst angenommen. Experten schätzen, dass im griechischen Haushalt nicht 20 Milliarden Euro, sondern sogar 30 Milliarden Euro fehlen!



 
 
 
 
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