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15.08.2012 | Euro-Krise

Warnung vor Euro-Volksabstimmung in Deutschland

Luxemburg fürchtet Bankrott seiner Banken

Jean Asselborn, Außenminister von Luxemburg, warnt Deutschland vor einer Volksabstimmung über den Euro, die in den letzten Wochen von verschiedenen Politikern ins Spiel gebracht worden ist. Man dürfe nicht den Fehler begehen, „Harakiri mit der europäischen Idee zu veranstalten“, so Asselborn. Stattdessen müsse es eine „Debatte in der parlamentarischen Demokratie“ geben, so der luxemburgische Politiker. Schließlich habe der Ausgang der Referenden zur damals geplanten EU-Verfassung habe schließlich gezeigt wie schwer es sei, solche Projekte in der Bevölkerung durchzusetzen.

Vom Inhalt der Äußerungen einmal abgesehen drängt sich kritischen Lesern die Frage auf, was eigentlich den Außenminister Luxemburgs reitet, Stellung zu einer innenpolitischen Debatte in Deutschland zu nehmen und hiesigen Politikern ungebetene Ratschläge zu erteilen. Gemeinhin wird das als Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates bezeichnet. Dass sich der Diplomat Asselborn dennoch dazu hinreissen lässt, hat einen Grund: Die Verantwortlichen des kleinsten EU-Landes treibt die nackte Angst vor einem Zerbrechen der Euro-Zone um. Asselborn ahnt wohl schon, dass sich bei einem Referendum in Deutschland keine Mehrheit für die ungeliebte Einheitswährung finden würde.

Sollte der Euro scheitern, könnte es für Luxemburg eng werden. Die Banken des kleinen Fürstentums haben nämlich Schulden in Höhe von über einer Billion Euro. Das macht fast 2 Millionen Euro pro Kopf. Zum Vergleich: In Deutschland sind es „nur“ etwa 100.000 Euro. Ohne Währungsunion könnten die luxemburgischen Kreditinstitute im Falle eines Falles weder auf Mittel aus den Rettungsfonds noch auf Liquiditätsspritzen der EZB hoffen. Das Fürstentum selbst wäre sicherlich nicht in der Lage, den Untergang seiner Banken zu verhindern. Kein Wunder, dass Luxemburg um jeden Preis am Euro festhalten will. Da trifft es sich natürlich gut, dass der Vorsitzende der Euro-Gruppe kein Geringerer als Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker ist. Und der weiß: Am Ende zahlt immer Deutschland!

 



 
 
 
 
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