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10.08.2012 | Politik

Unbedachte Äußerung: Moderatorin fristlos entlassen

Staatsanwalt ermittelt wegen Volksverhetzung

Der Münchener Radiosender 96,3 hat eine Moderatorin entlassen, weil die in einer Sendung scherzhaft den Satz „Arbeit macht frei“ gebraucht hatte. Die Parole „Arbeit macht frei“ prangte in der NS-Zeit auf den Eingangstoren verschiedener Konzentrationslager und Gefängnisse. Obwohl sich die Radiosprecherin ohne erkennbaren Zusammenhang zum Nationalsozialismus und wohl auch ohne die Absicht äußerte, Nazi-Verbrechen zu verharmlosen, hat die Staatsanwaltschaft München ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen die Frau eingeleitet. Ebenfalls ihren Job verloren hat eine 19-jährige Telefonistin des Senders. Die hatte einem aufgebrachten Anrufer empfohlen, die Angelegenheit mit Humor zu nehmen.

Es sind solche Vorfälle, die auch bei wohlmeinenden Bürgern die besorgte Frage aufkommen lässt, ob wir es in Deutschland eigentlich noch mit einer freiheitlichen Gesellschaft zu tun haben. Man fühlt sich an die untergegangene DDR mit ihrem staatlich verordneten Antifaschismus erinnert, in der jede unbedachte Äußerung den Verlust der wirtschaftlichen Existenz und staatliche Repressalien nach sich ziehen konnte. Soweit darf es in Deutschland nicht noch einmal kommen.

Klar, aus dem historischen Blickwinkel betrachtet war es unsensibel, den Satz „Arbeit macht frei“ zu verwenden. Ein ermahnender Hinweis an die Adresse der Moderation und ihrer Mitarbeiterin verbunden mit einer öffentlichen Klarstellung hätten aber ausgereicht. Dagegen sind die Reaktionen des Arbeitgebers Radio Gong und vor allem der Justiz (hat die eigentlich nichts Besseres zu tun?) völlig überzogen. Die breite Bevölkerung dürfte das ähnlich sehen. Darauf deuten zumindest die zahlreichen kritischen Leserreaktionen auf die “Focus”-Meldung hin.



 
 
 
 
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