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23.07.2012 | Euro-Krise

Griechenland vor dem Staatsbankrott

„Grexit“ Anfang vom Ende der Währungsunion?

Nun kommt es offenbar tatsächlich so, wie es kommen musste: Griechenland steht vor dem Staatsbankrott! Nach dem Internationalen Währungsfonds (IWF) scheint jetzt offenbar auch die Bundesregierung nicht mehr bereit zu sein, Athen weitere Kredite zu gewähren. Der Grund: Die Griechen haben sich als unfähig erwiesen, die Sparauflagen von EU-Kommission, IWF und Europäischer Zentralbank (EZB), der sog. Troika, zu erfüllen. Mehr noch: Die neue griechische Regierung unter Ministerpräsident Andonis Samaras hat unlängst sogar einen Aufschub von zwei Jahren für die Konsolidierung des Staatshaushaltes gefordert, die im Gegenzug für die Rettungsmilliarden vereinbart wurde. Ein solches Zugeständnis würde die Geberländer und allen voran die Bundesrepublik bis zu 50 Milliarden Euro zusätzlich kosten! Kein Wunder, dass den Helfern jetzt der Geduldsfaden reißt. Zwar will man offiziell noch den Bericht der Troika-Experten abwarten, die in dieser Woche erneut nach Athen reisen werden. Doch hinter den Kulissen scheint ausgemacht, dass die Griechen nicht in der Euro-Zone zu halten sind.

Sollte Griechenland tatsächlich Staatsbankrott anmelden und aus der Euro-Zone ausscheiden, wird es für Deutschland teuer. Experten schätzen, dass ein Zahlungsausfall Griechenlands den deutschen Steuerzahler bis zu 80 Milliarden Euro kosten könnte. Das würde alle Haushaltsplanungen des Bundesfinanzministers über den Haufen werfen, denn im aktuellen Budget sind die Kredite und Bürgschaften, die Deutschland im Rahmen der Euro-Rettung wegen der Euro-Krise anderen Staaten gewährt hat, nicht berücksichtigt. Sollte den Bürgern erst einmal bewusst werden, dass die enormen Summen, über die tagtäglich in der Presse berichtet wird, nicht nur auf dem Papier stehen, sondern zu realen Belastungen für die öffentlichen Kassen und damit für den Steuerzahler führen, dürfte es mit der Unterstützung für die Einheitswährung endgültig vorbei sein.

Das gilt umso mehr, als ein „Grexit“, also die Rückkehr Griechenlands zur Drachme, nur der erste Baustein auf dem Weg zum Zerfall der Europäischen Währungsunion sein dürfte. Als nächster Kandidat steht Portugal auf der Agenda, wo es auch nicht sehr viel besser aussieht als in Hellas. Danach könnte es in Spanien zum Schwur kommen, wo nicht nur die Banken, sondern auch die Provinzen pleite sind. Es ist deshalb nur noch eine Frage der Zeit, bis auch der spanische Staat Unterstützung aus den Rettungsfonds ESFS und ESM wird beantragen müssen. Ob sich solche Hilfen in den Geberländern politisch werden durchsetzen lassen, erscheint nach einem Bankrott Griechenlands und den daraus resultierenden Folgen mehr als zweifelhaft.

Es zeichnet sich immer deutlicher ab: Das Euro-Abenteuer geht seinem Ende entgegen. Die Rechnung für den Irrsinn Einheitswährung wird in Kürze präsentiert. Schon jetzt ist klar, dass Deutschlands Bürger und allen voran Steuerzahler, Sparer, Rentner und sozial Schwache einen hohen Preis werden bezahlen müssen!



 
 
 
 
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