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27.06.2012 | Ausländerpolitik

Ausländer Verlierer am deutschen Arbeitsmarkt

Qualifikationsdefizite als Ursache

Seit über 20 Jahren ist die Arbeitslosenquote der in Deutschland lebenden Ausländer mehr als doppelt so hoch, wie die deutscher Staatsbürger. Das ergibt sich aus dem aktuellen Integrationsbericht der Bundesregierung.

Dass Zuwanderer häufiger erwerbslos sind als Deutsche, hat weniger mit Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt zu tun, wie die politische Linke gerne behauptet, sondern mit mangelnder Qualifikation und Bildungsferne der Betroffenen. Darauf deutet auch die überdurchschnittlich hohe Quote von Schulabbrechern bei Migranten hin. Der Grund für die Misere: Die ungesteuerte Zuwanderung der letzten Jahrzehnte, die zu einer Unterschichtung der bundesrepublikanischen Gesellschaft geführt hat. Im Durchschnitt haben nur etwa 5 Prozent der Ausländer, die seit den sechziger Jahren nach Deutschland gekommen sind, eine berufliche Qualifikation. In den USA beträgt diese Quote immerhin 55 Prozent, in anderen Einwanderungsländern wie Kanada, Australien und Neuseeland, die Immigranten besonders strenge Anforderungen auferlegen, sogar bis zu 95 Prozent.

Wegen ihrer geringen Qualifikation drängen sich Ausländer hierzulande vor allem in den unteren Segmenten des Arbeitsmarktes, wo sie einfache Tätigkeiten verrichten, die aber im Zuge des wirtschaftlichen Strukturwandels zunehmend wegfallen. Deshalb verschlechtert sich die Beschäftigungssituation von Migranten in Deutschland trotz Wirtschaftsaufschwung immer weiter. Diese Entwicklung dürfte sich in den nächsten Jahren fortsetzen. Und während Zuwanderer in klassischen Einwanderungsländern auch wegen fehlender materieller Absicherung häufig gezwungen sind, bei Erwerbslosigkeit wieder in ihre Herkunftsstaaten zurückzukehren, wird dieses Anpassungsverhalten bei uns durch großzügige Aufenthaltsregelungen und einen gut ausgebauten Sozialstaat konterkariert.

Die in der Presse vorab verbreiteten Zahlen des neuen Integrationsberichtes geben im Übrigen nur die halbe Wahrheit wieder. Eine genaue Analyse der Daten wird wie schon in den Vorjahren zeigen, dass es im Hinblick auf die Integration von Ausländern auf dem Arbeitsmarkt erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen ethnischen Gruppen gibt. So weisen Menschen mit türkischem Migrationshintergrund nicht nur ein deutlich niedrigeres Bildungsniveau auf als Zuwanderer anderer Herkunft, sondern auch eine sehr viel höhere Arbeitslosenquote. Lässt man diese Bevölkerungsgruppe in der Statistik unberücksichtigt, stellen sich die Beschäftigungsprobleme von Migranten in der Bundesrepublik viel weniger gravierend dar. Dazu muss man wissen, dass Türken 25 Prozent aller in Deutschland lebenden ausländischen Staatsangehörigen stellen. Man darf also nicht sämtliche Zuwanderer über einen Kamm scheren. Die Daten sind vielmehr differenziert zu betrachten.

Für das Dilemma verantwortlich ist die Politik. Die gab in den sechziger Jahren dem Drängen der Wirtschaft nach und stimmte der Anwerbung billiger Arbeitskräfte aus dem Ausland zu, um Personalengpässe in der industriellen Massenfertigung auszugleichen. Daraus entwickelte sich in den Folgejahrzehnten eine kaum noch zu kontrollierende Zuwanderungswelle, die sowohl unsere Gesellschaft als auch den Sozialstaat bis heute vor erhebliche Herausforderungen stellt. Das zeigen die Erkenntnisse des neuesten Integrationsberichtes der Bundesregierung einmal mehr.



 
 
 
 
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