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13.06.2012 | Finanzpolitik

Preissteigerung in Deutschland unter 2 Prozent

Deflation statt Inflation

Im Mai ist die Inflationsrate in Deutschland wieder unter die magische 2-Prozent-Marke gerutscht. Der Grund sind sinkende Preise für Benzin und Heizöl aufgrund des Verfalls der Rohölpreise an den Terminmärkten in den letzten Wochen. Die aktuellen Zahlen belegen, dass von Inflation trotz anderslautende Warnungen in den Massenmedien weit und breit nichts zu sehen ist. Angesichts der enormen Liquiditätsspritzen, mit denen die EZB die Märkte in den letzten Monate geflutet hat, um den Kollaps der Euro-Zone zu verhindern, muss diese Entwicklung auf den ersten Blick verwundern. Die Erklärung: Das Geld der EZB fließt an die Banken der Euro-Länder, die es aber aus Angst vor Zahlungsausfällen nicht als Kredite an Unternehmen und Privatleute weitergeben, sondern bei der EZB hinterlegen. Die Mittel kommen also nicht in der Realwirtschaft an und können deshalb nicht nachfragewirksam werden. Angesichts der sich weiter verschlechternden ökonomischen Lage in der Euro-Zone, die kurz vor einer Rezession steht, ist denn auch nicht mit einer Inflation, sondern eher mit deflationären Tendenzen zu rechnen, was allerdings nicht minder gefährlich ist.

Die Preise für Treibstoff und Heizöl wären übrigens noch sehr viel niedriger, hieße die deutsche Währung nicht Euro, sondern D-Mark. Denn der Preis für Rohöl wird an den Märkten in US-Dollar fakturiert. Da die D-Mark in ihrem Wert gegenüber dem Dollar sehr viel besser dastehen würde als der Euro, wären Importe aus dem Ausland für Deutschland sehr viel billiger zu haben. Davon profitierte der Verbraucher in Form niedrigerer Preise, die er beispielsweise für Benzin an der Tankstelle bezahlen müsste. Der frühere Wirtschaftsminister Karl Schiller sprach im Zusammenhang mit der Stärke der D-Mark von einer „Sozialdividende“ für deutsche Konsumenten. Diese Sozialdividende ist den Deutschen mit der Einführung des Euro geraubt worden.



 
 
 
 
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