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02.06.2012 | Innere Sicherheit

Grenzüberschreitende Kriminalität: Autodiebstähle nehmen zu!

Expertenwarnungen haben sich bestätigt

Ende 2007 trat Polen dem Schengen-Raum bei. Seitdem ist die Zahl der Autodiebstähle in Deutschland rasant gestiegen, allein zwischen 2007 und 2011 um 22,5 Prozent. Gleichzeitig sind diese Delikte in Polen und Tschechien deutlich zurückgegangen, was die Sicherheitsbehörden zum dem Schluss kommen lässt, dass sich die Entwendungskriminalität nach Deutschland verlagert hat. Betroffen sind längst nicht mehr nur die neuen Bundesländern, sondern auch der Westen Deutschlands, wobei die Zuwachsraten im Osten der Republik aber am höchsten sind. Die meisten Autos werden in Berlin geknackt. In Sachsen und Brandenburg hat sich die Zahl der Kfz-Diebstähle im genannten Zeitraum verdoppelt, in einigen Grenzregionen sogar fast verdreifacht.

Nun bewahrheitet sich genau das, wovor Sicherheitsexperten bereits im Vorfeld der EU-Osterweiterung eindringlich gewarnt hatten: Die Zunahme der grenzüberschreitenden Kriminalität in Europa, die vor allem das reiche Deutschland trifft. Diese Entwicklung manifestiert sich nicht nur in der gestiegenen Zahl von Autoaufbrüchen. Auch bei Wohnungsdiebstählen, Straßenkriminalität und der Entwendung von EC- und Kreditkarten sind in den letzten Jahren zum Teil deutliche Zuwachsraten zu verzeichnen. Obwohl die Bundesregierung für die aktuellen Sicherheitsproblemen  eine Mitverantwortung trägt, weil sie der raschen Osterweiterung auf EU-Ebene nicht widersprochen hatte, weigert sich der Innenminister, die ostdeutschen Bundesländern bei der Sicherung der grenznahen Regionen personell zu unterstützen. Dabei ist die Bundespolizei dort in den letzten Jahren stark ausgedünnt worden, was zweifellos zur angespannten Sicherheitslage beigetragen hat.

Die Vermutung der Politik, durch die EU-Aufnahme der früheren Ostblock-Staaten werde sich auch das Wohlstandsgefälle zu Mitteleuropa verringern und damit grenzüberschreitender Kriminalität die soziale Grundlage entzogen, hat sich jedenfalls als ein Irrtum erwiesen. Für diesen Irrtum bezahlen die Menschen in Deutschland mit einem spürbaren Verlust an Sicherheit.



 
 
 
 
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