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02.06.2012 | Euro-Krise

„Grexit“ wird immer wahrscheinlicher

Linksradikale in Umfragen vorn

Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone nach den Parlamentswahlen am 17. Juni wird immer wahrscheinlicher. Nach einer aktuellen Umfrage kommt das linksradikale Parteienbündnis Syriza derzeit auf 31,5 Prozent der Stimmen. Erst mit deutlichem Abstand folgt auf Platz 2 die konservative Nea Dimokratia (ND) mit 25,5 Prozent. Bleibt es dabei, könnte am Ende Syriza-Chef Alexis Tsipras neuer griechischer Ministerpräsident werden. Tsipras hat bereits angekündigt, den Sparkurs beenden und alle Kreditverträge mit EU und IWF aufkündigen zu wollen. Sollten die Ultralinken diese Drohung wahrmachen und die Geldgeber ihrer angekündigten Linie treu bleiben, würde Athen keine neuen Finanzhilfen mehr erhalten. Das bedeutete den Staatsbankrott des südeuropäischen Landes und sein Ausscheiden aus der Euro-Zone. Politik und Finanzwelt bereiten sich auf dieses Szenario bereits vor. Angeblich sollen sogar schon neue griechische Drachmen gedruckt werden, wie die „Rheinische Post“ auf ihrer Internetseite zu berichten weiß.

Sollte Griechenland den Euro aufgeben, könnte es zu einem Domino-Effekt und schließlich zu einem Zusammenbruch der gesamten Währungsunion kommen. Denn die Lage der Schuldenstaaten hat sich trotz umfangreicher Kreditpakete und Liquiditätsspritzen der EZB in den letzten zwei Jahren nicht etwa verbessert, sondern drastisch verschlechtert. Deshalb ist die „Ansteckungsgefahr“ eines „Grexits“, also des Ausscherens Griechenlands aus der Währungsunion, größer als zu Beginn der Krise, auch wenn von offizieller Seite das Gegenteil behauptet wird, um Bevölkerung und Finanzmärkte zu beruhigen.

Als nächster Kandidat für die Rückkehr zur nationalen Währung steht Spanien auf der Agenda. Hier stellt sich die Lage weitaus dramatischer dar, als von Experten zunächst angenommen. Insbesondere der Bankensektor befindet sich in einer bedrohlichen Schieflage. Um einen Zusammenbruch des spanischen Finanzsystems zu verhindern, sind zweistellige Milliardenbeträge erforderlich, die Madrid aber nicht hat. Die Kreditwürdigkeit des Landes an den internationalen Finanzmärkten ist in den letzten Wochen dramatisch gesunken, die Renditen für spanische Staatsanleihen und damit die Zinsbelastung auf ein Niveau gestiegen, das auf dem letzten Höhepunkt der Krise im vergangenen Jahr erreicht wurde. Mit Spanien dürfte auch das angeschlagene Portugal fallen, da Wirtschaft und Finanzmärkte beider Staaten eng verflochten sind. Die nächsten Wochen und Monate dürften in Euro-Europa sehr ungemütlich werden!



 
 
 
 
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