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25.05.2012 | Euro-Krise

EU will europaweiten Sicherungsfonds

Furcht vor Bankenrun in Europa

Um den Bankenrun zu stoppen, der in den südeuropäischen Staaten immer dramatischere Ausmaße annimmt und nun auf weitere Länder der Euro-Zone überzugreifen droht, plant die EU einen gemeinsamen Sicherungsfonds für alle Spareinlagen in Europa. Damit soll das Vertrauen in den Euro wieder hergestellt und verhindert werden, dass die Menschen ihre Konten auflösen, was unweigerlich zum Zusammenbruch des Bankensystems führen würde. Ob diese Maßnahme allerdings zum gewünschten Erfolg wird, ist zweifelhaft. Es hat sich nämlich längst herumgesprochen, dass nur ein geringer Teil der bei europäischen Kreditinstituten hinterlegten Guthaben mit physischem Geld besichert ist. Der weitaus größere Teil existiert nur virtuell auf dem Papier.  Allein die Spareinlagen in Deutschland machen in Summe ein Vielfaches des Bundeshaushaltes aus. Im Übrigen stellt sich die Frage, wer für den gemeinsamen europäischen Sicherungsfonds finanziell aufzukommen hat, sollte es tatsächlich zum Schwur kommen. Die quasi-bankrotten Krisenstaaten der Euro-Zone dürften dazu kaum in der Lage sein. Am Ende wird es einmal mehr der deutsche Steuerzahler sein, der die großzügige Garantie einlösen muss, sollten im größeren Umfang Banken in Europa pleitegehen.

Die Sorge, das Ersparte bei einem Kollaps des nationalen Finanzsystems zu verlieren, ist im Übrigen nur ein Grund für den aktuellen Bankenrun. Hinzu kommt die Furcht der Menschen in den Krisenstaaten, ihre Regierungen könnten zur nationalen Währung zurückkehren. Denn das neue Geld würde gegenüber anderen Währungen wie dem Euro deutlich abwerten, was kurzfristig zu steigenden Preisen führte. Um dem zu entgehen, lösen viele Kunden ihre in Euro geführten Konten auf und bunkern das Geld in den eigenen vier Wänden, um im Falle eines Falles über harte Valuta zu verfügen. Dieses Motiv würde eine europäische Einlagensicherung nicht beseitigen. Denn beim Austritt eines Staates aus der EWU stellten die Banken die Euro-Guthaben ihrer Kunden auf die neue nationale Währung um. Und die wäre in den Staaten der europäischen Peripherie schwächer als der Euro, der seine Stabilität maßgeblich der deutschen Wirtschaftskraft verdankt.



 
 
 
 
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