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08.03.2012 | Euro-Krise

Verschwiegene Kosten der Euro-Rettung

Deutschlands Steuerzahlern drohen enorme Lasten

Ein interessanter Beitrag des Nachrichtenmagazins "Focus", der mit dem von Regierung und Opposition gleichermaßen kolportierten Märchen aufräumt, Griechenlandhilfe und Euro-Rettung würden den deutschen Steuerzahler nichts kosten, sondern im Gegenteil noch Zinseinnahmen bescheren. Tatsächlich droht Deutschland wegen der Hellenen-Pleite und des sturen Festhaltens an der europäischen Einheitswährung ein finanzielles Fiasko:

http://www.focus.de/finanzen/steuern/thewes/teure-eurorettung-welche-risiken-die-kanzlerin-verschweigt_aid_721826.html


Was „Focus“-Autor Frank Thewes in seiner Kostenübersicht vergessen hat: Durch den Schuldendschnitt für Griechenland müssen verstaatlichte deutsche Banken auf Forderungen in Höhe von rund14 Milliarden Euro verzichten. Dieser Ausfall ist von der öffentlichen Hand als Eigentümer und damit aus Steuermitteln zu decken. Und wenn der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) Realität wird, dann hat Bundesfinanzminister Schäuble in den nächsten drei Jahren insgesamt 22 Milliarden Euro an den Fonds zu überweisen, bei dem es sich um eine zeitlich unbefristete Einrichtung handelt. Dieses Geld steht damit nicht mehr für die Finanzierung öffentlicher Aufgaben in Deutschland zur Verfügung.

Update (09.03.12):

Hanno Mussler von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung rechnet vor, wie die Belastung von knapp 14 Milliarden Euro für den deutschen Steuerzahler durch die Beteiligung staatlicher Banken am griechischen Schuldenschnitt zustande kommt:

http://www.welt.de/wirtschaft/article13912768/Griechischer-Schuldenschnitt-belastet-Steuerzahler.html

Tatsächlich sind die Kosten aber noch höher. Denn neben den Geldinstituten, die sich im Besitz von Bund und Ländern befinden, müssen auch private Banken auf ihre Forderungen gegen Hellas teilweise verzichten. Die erforderlichen Wertberichtigungen in den Bilanzen schmälern ihren Gewinn und führen letztlich zu geringeren Steuereinnahmen des Fiskus’.



 
 
 
 
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