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27.02.2012 | Euro-Krise

„Bild“-Kampagne gegen Griechenland-Hilfe

Ökonomen warnen vor neuen Milliarden für Athen

Das im Axel Springer Verlag erscheinende Boulevardblatt „Bild“, auflagenstärkste Tageszeitung Deutschlands, titelt am Montag bundesweit mit der Schlagzeile „Noch mehr Geld für Pleite-Griechen? BILD sagt Nein!“. Anlass der Kampagne ist die heutige Abstimmung über das zweite Hilfspaket für Griechenland im Deutschen Bundestag. Insgesamt geht es um knapp 155 Milliarden Euro, mit denen die hoch verschuldeten Hellenen bis auf weiteres vor dem Staatsbankrott gerettet werden sollen.

„Bild“ lässt namhafte Ökonomen zu Wort kommen. Die meisten Experten warnen vor weiteren Zahlungen an Griechenland, weil die Erfolgsaussichten unsicher und das Risiko für den deutschen Steuerzahler hoch seien.

BIW hatten sich bereits am Freitag in einer Pressemitteilung klar gegen das neue Hilfsprogramm für Griechenland ausgesprochen. Die Mitteilung wurde auch an die Fraktionen des Deutschen Bundestages sowie ausgewählte Abgeordnete zur Kenntnisnahme verschickt.

Doch das alles ficht die Regierung Merkel nicht an. Anstatt bei der Griechenland-Hilfe endlich auf die Bremse zu treten und Athen den Austritt aus der Euro-Zone nahe zu legen, hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble den Griechen bereits weitere Notkredite in Aussicht gestellt. Außerdem ist man in Berlin jetzt offenbar bereit, dem Drängen von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) nachzugeben und einer Aufstockung des Europäischen Stabilitätsmechanismus’ (ESM) von derzeit 500 Milliarden auf 750 Milliarden Euro zuzustimmen.

Der Euro-Irrsinn geht also weiter und nicht einmal die Bundesregierung mag ausschließen, dass Deutschland mit der Rettungsschirm-Politik in einen finanziellen Abgrund steuert.

Weitere interessante Beiträge zum Themenkomplex Euro:

Der profilierte Wirtschaftswissenschaftler und Währungsexperte Wilhelm Hankel plädiert in einem Interview für die kontrollierte Auflösung der Europäischen Währungsunion und die Rückkehr zur Deutschen Mark.

In einer aktuellen Studie kommen britische Finanzanalysten zu dem Schluss, dass ein Zerfall der Euro-Zone keineswegs in eine wirtschaftliche Katastrophe münden würde, wie Politiker und Mainstream-Ökonomen gerne behaupten.

Auch politisch würde das Ende der Einheitswährung nicht die Rückkehr zu den nationalstaatlichen Konflikten in Europa vor 1945 bedeuten, ein Schreckensszenario, das Euro-Befürworter ebenfalls gerne an die Wand malen. Tatsächlich ist es der Euro, der Europa spaltet und nicht eint. Die aktuelle Krise zeigt das mit aller Deutlichkeit. Und diese Krise ist noch lange nicht ausgestanden.



 
 
 
 
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